#79 Vom Werk zur Forschungsstadt – der Merck-Campus in Darmstadt
Über Masterplan, Stadtbezug und Architekturqualität eines Industriestandorts
07.07.2026 32 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge geht es nach Darmstadt, auf den Merck-Campus. Der gewachsene Industrie- und Forschungsstandort verbindet Geschichte, Produktion, Forschung, Verwaltung und neue Architektur auf engem Raum. Im Gespräch mit Baldur Steimle, Head of Architectural Design bei Merck, geht es um die bauliche Transformation dieses Standorts: um den Masterplan, den Emanuel-Merck-Platz, die Öffnung zur Stadt, architektonische Leitplanken, den Umgang mit Bestand und die Frage, wie ein Unternehmen seine räumliche Zukunft über Jahrzehnte hinweg plant.
Dabei wird der Campus als ein Stück Stadt lesbar, das sich Schicht für Schicht verändert. Historische Werksbauten, neue Forschungs- und Arbeitswelten, transparente Grenzen, Fragen der Nachhaltigkeit und eine langfristige Energie- und Infrastrukturstrategie greifen ineinander.
Experte in dieser Episode:
Baldur Steimle – Head of Architectural Design bei Merck
Links zur Folge:
Merck KGaA
Merck-Campus Darmstadt
Innovation Center von HENN
Coverbild: Merck
Dabei wird der Campus als ein Stück Stadt lesbar, das sich Schicht für Schicht verändert. Historische Werksbauten, neue Forschungs- und Arbeitswelten, transparente Grenzen, Fragen der Nachhaltigkeit und eine langfristige Energie- und Infrastrukturstrategie greifen ineinander.
Experte in dieser Episode:
Baldur Steimle – Head of Architectural Design bei Merck
Links zur Folge:
Merck KGaA
Merck-Campus Darmstadt
Innovation Center von HENN
Coverbild: Merck
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.
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Transkript
Willkommen bei Architektourist, dem Podcast für Architektur, Bautechnik und Baukultur.
Heute geht es nach Darmstadt, auf den Merck Campus, ein gewachsener Industrie-
und Forschungsstandort mitten in der Stadt.
Ein Ort, an dem historische Werkstrukturen, neue Architektur,
Forschung, Produktion und die Frage nach zukunftsfähigen Arbeitswelten aufeinandertreffen.
In dieser zweiteiligen Miniserie geht es aber nicht einfach um neue Gebäude bei Merck.
Es geht um die größere Frage, wie Räume für Wissenschaft und Innovation eigentlich entstehen.
Wie entwickelt man einen Standort
weiter, der Sicherheit braucht und sich trotzdem zur Stadt öffnen will?
Wie plant man Arbeitswelten, die Forschung ermöglichen, Begegnung fördern und
zugleich auf Nachhaltigkeit, Energie und Wandel reagieren?
In Teil 1 schaue ich mit Baldur Steimle, Head of Architectural Design bei Merck,
auf den Campus als Ganzes.
Auf Masterplan, Stadtbezug und die Transformation eines Unternehmensstandorts.
In Teil 2 geht es dann hinein in ein Forschungsgebäude, das Translational Science
Center mit Dr. Bernd Maier.
Heute also Räume für Forschung Teil 1 vom Werk zur Forschungsstadt.
Am Emanuel-Merck-Platz in Darmstadt überlagern sich mehrere Zeiten.
Straßenbahnen gleiten über die Frankfurter Straße, Autos ziehen vorbei,
Fahrräder kreuzen den Platz.
Menschen gehen durch die Eingänge, bleiben kurz stehen, verschwinden wieder hinter Glas.
Wer hier steht, steht an der Schwelle zwischen Stadt und Werk,
zwischen öffentlichem Raum und privatem Campus, Zwischen Darmstädter Alltag,
und globaler Forschung.
Gestalterisch wirkt der Platz wie ein ausgerollter Teppich. Ein heller,
geschliffener Weißbeton legt sich über die Fläche und verbindet die westlichen
und östlichen Bereiche des Merkareals.
Dazu kommt heller Naturstein für Sitzelemente und Außenanlagen und plastisch
geformte Ortbetonskulpturen im westlichen Eingangsbereich.
Grüne Inseln mit Platanen und Eichen gliedern den Raum, während Glaszäune die
Grenze zum Werksgelände markieren, ohne den Blick vollständig zu versperren.
Rund um diesen Platz stehen nicht nur neue Gebäude. Der Reiz entsteht aus dem
Nebeneinander der Zeitschichten.
Historische Werksbauten, gewachsene Strukturen, Fassaden aus einer anderen industriellen
Epoche oder zwischen die neuen architektonischen Zeichen des Campus.
Auf der einen Seite das transparente Innovation Center von Henn-Architekten,
dessen Glasfassade die älteren Gebäude aufnimmt und spiegelt.
Auf der anderen Straßenseite das modulare Gebäude als kompakter, klar gerasteter Bau.
Dazwischen Bewegung, Begegnung, Orientierung, Kontrolle.
Ein Platz, der verbindet und zugleich sortiert.
Merck ist seit 1668 mit Darmstadt verbunden.
Anfang des 20. Jahrhunderts zog das Unternehmen an den heutigen Standort,
die Frankfurter Straße.
Aus der geschlossenen Fabrikstadt wird nun Schritt für Schritt ein Wissenschafts-
und Technologiekampus, der sich anders zur Stadt verhält als früher.
Offener, sichtbarer, durchlässiger im Blick.
Gleichzeitig bleibt es ein hochsensibler Ort mit Forschung, Produktion,
Chemie, Sicherheit und globalen Unternehmensstrukturen.
Deshalb ist der Emanuel-Merkplatz so interessant. Er zeigt im Kleinen, worum es im Großen geht.
Wie kann sich ein Industrie- und Forschungsstandort öffnen, ohne seine Anforderungen zu verlieren?
Wie plant man einen Campus, der heute funktioniert und morgen noch reagieren kann?
Um diese Fragen zu verstehen, habe ich mit Baldur Steimle gesprochen.
Er ist Head of Architectural Design bei Merck und begleitet weltweit Bauprojekte des Unternehmens.
Ganz am Anfang wollte ich von
ihm wissen, was man sich unter dieser Rolle eigentlich vorstellen kann.
Eigentlich muss ich erst mal sagen, was ich nicht mache, weil für gewöhnlich,
wenn ich erzähle, was ich tue, in welcher Rolle ich für Merck arbeite.
Als Head of Architecture Design wird angenommen, dass ich für Merck alle Gebäude
entwerfe weltweit und die Architektur praktisch mache. Aber das ist mitnichten so.
Wäre auch unmöglich bei über 150 Standorten und vielen, vielen Projekten,
die gleichzeitig laufen.
Sondern ich unterstütze und betreue unsere Projektteams weltweit mit ihren Projekten.
Das heißt, die haben externe Architekten, die praktisch ihre Arbeit tun und
ich begleite das in Workshops und schaue, dass die qualitativen Anforderungen
von Merck Einzug finden in die Projekte.
Das Ganze basiert auf einem Dokument unserer Architekturguideline,
die wir hier haben und wo wir festgeschrieben haben, ich würde mal sagen Leitplanken
für die Qualitäten, die Merck sich wünscht.
Baldur Steimle ist Architekt. Nach dem Studium in Stuttgart arbeitete er zunächst
viele Jahre in einem klassischen Architekturbüro am Bodensee.
Später ging er nach China, lebte und arbeitete acht Jahre in Shanghai und rückte
dort immer stärker in eine beratende Rolle.
Für deutsche Unternehmen begleitete er Bauaufgaben in China.
Fabriken, Showrooms, Standorte für Automobilindustrie, Life Science und auch Projekte für Merck.
In dieser Zeit lernte er eine Perspektive kennen, die für seine heutige Arbeit entscheidend wurde.
Die Seite, der Nutzervertretung, also den Blick eines Unternehmens,
das Gebäude braucht, aber eben nicht irgendwelche Gebäude.
Es geht um Räume, die Prozesse tragen, Menschen zusammenbringen und über viele
Jahre funktionieren müssen.
Als Baldur Steimle aus Shanghai zurückkam, bewahrt er sich bei Merck auf eine
Stelle, die öffentlich ausgeschrieben war.
Head of Architectural Design. Er bekam den Job.
Seitdem begleitet er Projektteams, arbeitet mit externen Architekturbüros,
prüft Entwurfsansätze und achtet darauf, dass die qualitativen Anforderungen
von Merck in die Projekte einfließen.
Und diese Rolle führt mitten hinein in die größere Frage dieser Folge.
Wie entwickelt man einen Standort, der nicht aus einzelnen Gebäuden besteht,
sondern aus einem ganzen Geflecht aus Forschung, Produktion,
Verwaltung, Verkehr, Sicherheit und Stadtbezug.
Ich wollte von Baldur Steimle deshalb wissen, wann dieser Transformationsprozess
begonnen hat und warum Merck für den Standort in Darmstadt einen Masterplan entwickelt hat.
Ja, also ich glaube, der Auslöser war eben unsere 350-Jahre-Feier im Jahr 2018.
Da ist Merck 350 Jahre alt geworden und im Vorfeld hat man eben sich darauf
vorbereiten wollen, hat sich Gedanken gemacht, wie ist denn unser Standort hier,
in welchem Zustand praktisch.
Und hat dann gesagt, es wäre sicher hilfreich, wenn wir einen Masterplan für
unseren Standort erstellen, der praktisch uns hilft, weit in die Zukunft die
Dinge richtig vorzubereiten. So würde ich es mal sagen.
Und man hat es dann gemeinsam mit dem Architektur-Bohen aus München gemacht.
Und in dem Zuge ist auch für die 350-Jahr-Feier praktisch hier unser Innovation
Center, in dem wir gerade sitzen,
entstanden als neues Gesicht, als neuer Eingang, aber eben auch als Innovationskeimzelle
für unsere Besucher und für unsere Mitarbeiter.
Und ich glaube, diese Transformation ist eigentlich ein nie endender Prozess,
der nicht an einem Punkt einsetzt und irgendwo wieder aufhört.
Das ist natürlich in der Natur der Sache, dass sich Wandeln in der Natur von
allem liegt und nie aufhört.
Aber mit so einem Masterplan kann man natürlich Dinge festlegen und strukturieren,
die eigentlich immer richtig sind und nicht von der Zeit abhängen.
Das sind Dinge wie Zonierungen, wo setze ich was hin, welche Funktionen,
wie kann ich die Verkehrsströme im Werk so regeln, dass die für alle ideal funktionieren.
Wo sind die Eingänge dann richtig und solche Sachen sind eigentlich immer richtig.
Gleichzeitig muss der Masterplan unheimlich flexibel sein, weil wir gar nicht
wissen, welche konkreten Bauaufgaben kommen.
Das heißt, wir können nicht sagen, wir machen jetzt hier Baufelder mit der und
der Größe, das wird schon passen.
Sondern wir brauchen eine Systematik, die eben, wir reden da von Setzungen,
Setzungen hat Dinge, die festgeschrieben sind, eine Struktur,
innerhalb derer Struktur die Flexibilität noch gewährleistet ist,
um reagieren zu können auf die verschiedenen Anfragen.
Der Masterplan, von dem Baldur Stein bespricht, betrifft also keinen beliebigen
Unternehmensstandort.
In Darmstadt sitzt die globale Konzernzentrale von Merck.
Hier laufen Fäden zusammen, die an vielen anderen Standorten getrennt sind.
Forschung, Produktion, Verwaltung, Geschäftsleitung, Unternehmensgeschichte
und die Verbindung zur Merck-Familie.
Merck ist in drei große Unternehmensbereiche gegliedert. Life Science,
Healthcare und Electronics.
In Darmstadt sind alle drei vertreten. Geforscht wird hier an Technologien für
Wissenschaft und Medizin, an Wirkstoffen, an Materialien für Elektronik,
Halbleiter und Displays.
Gleichzeitig bleibt der Standort auch Produktionsort. Das macht ihn räumlich anspruchsvoll.
Merck ist, wie schon erwähnt, seit 1668 mit Darmstadt verbunden.
Anfang des 20. Jahrhunderts zog das Unternehmen an die Frankfurter Straße,
damals noch am Rand der Stadt und auf der grünen Wiese.
Heute ist das Areal Teil des gewachsenen Stadtgefüges.
Dieser Standort hier ist schon etwas Besonderes, oder Herr Stäumle?
Ja, auf jeden Fall. Wir sind praktisch von der Stadt umbaut worden mit den Jahrzehnten.
Was macht den Standort besonders? Ich glaube erstmal, inhaltlich macht es den
Standort besonders, dass es unser Headquarter ist.
Wir sind der einzige Standort von weit über 150, die praktisch unsere drei Geschäftsbereiche,
die wir beim Merck haben, beheimatet.
Viele andere Standorte weltweit, da ist nur ein Geschäftsbereich aktiv oder
höchstens zwei. Hier haben wir alle drei.
Wir haben alle Funktionen, das heißt von Produktion, Überforschung,
Verwaltung, alles hier. Wir haben die Geschäftsleitung hier, die Merck-Familie.
Insofern ist es natürlich viel, was diesen Standort von anderen unterscheidet.
Und städtebaulich sind wir ein Stück der Stadt geworden.
Und wir haben sehr darüber nachgedacht, wie wir damit besser umgehen können
und uns auch transformieren können.
Und in der Vergangenheit hatte man doch als Industriestandort eine sehr.
Ich sag mal, geschlossene Haltung, dass man sagt, so besser hier guckt keiner rein.
Und lange Fassaden, wo man nicht ins Werk reinschauen konnte und so weiter.
Und wir haben das erste Prinzip unserer Architekturguideline,
heißt Öffnen, Openness.
Und das heißt, wir wollen uns in der Haltung öffnen, wie wir Dinge angehen,
aber eben auch in der gebauten Realität.
Und das Öffnen, wir brauchen immer einen Sicherheitszaun, da kommen wir nicht
drum rum, weil wir hier mit Chemie zu tun haben, aber wir haben angefangen einen Glaszaun zu bauen.
Wir haben gesagt, die neuen Gebäudestrukturen sollen so sein,
dass die Menschen, die dran vorbeilaufen an Merck, ja eine Freude haben,
tief ins Werk reinzuschauen und da auch Qualität sehen.
Und insofern ist das eigentlich unsere Strategie, wie wir uns praktisch als
Teil der Stadt entwickeln.
Mit dem Emanuel-Märkplatz, das ist praktisch unser Haupteingangsplaza,
der durch eine große öffentliche Straße zerschnitten wird.
An der Stelle haben wir eine spannende Stelle, weil dort die Märkmitarbeiter
gerne die Straße kreuzen und gleichzeitig öffentlicher Verkehrsfließt.
Und das ist so ein respektvolles Miteinander.
Das ist vorbildlich, wie ich finde, wie man sich als so ein großer Standort
mit der Stadt verbinden kann.
Diese Öffnung zur Stadt war offenbar kein Selbstläufer. Gerade der Umbau der
Frankfurter Straße und die Neugestaltung des Emanuel-Merk-Platzes wurden in
Darmstadt durchaus diskutiert.
Heute wirkt vieles fast selbstverständlich. Straßenbahn, Platz,
Glaszaun, Menschen in Bewegung, Einblicke ins Werk.
Darin steckt ein wichtiger Teil des Masterplans.
Die Grenze wurde nicht einfach schöner gestaltet, sie wurde neu verhandelt.
Merck bleibt ein sensibler Industrie- und Forschungsstandort.
Die Sicherheitsgrenze verschwindet also nicht, aber sie verändert ihre Wirkung.
Durch den zurückgezogenen Werkzaun, durch öffentliche Freiräume,
transparente Fassaden, neue Zugänge und künftig auch durch Orte wie ein Auditorium,
das von außen erreichbar sein soll.
Und sobald ein solcher Standort sichtbarer wird, stellt sich auch eine architektonische Frage.
Denn was sich zur Stadt öffnet, prägt den Stadtraum mit.
Dann reicht es nicht, nur funktionierende Kästen zu bauen und vielleicht die
Konzernzentrale ein bisschen repräsentativer zu behandeln.
Am Immanuel-Merkplatz fällt das auf. Historische Gebäude, denkmalgeschützte
Bauten, neue Glasfassaden, modulare Strukturen, ganz unterschiedliche Zeitschichten.
Ich wollte wissen, wie Merck mit dieser Mischung umgeht und welche Rolle Gutgestaltung,
also Ästhetik, an diesem Ort spielt.
Diese Mischung kommt natürlich daher, dass wir ein historisch gewachsener Standort
sind und Gebäude haben, die wirklich aus völlig verschiedenen Zeitaltern haben.
Wir haben hier Gebäude am Standort, die sind 150 Jahre alt, wir haben denkmalgeschützte
Gebäude und wir haben hochmoderne Gebäude.
Generell, was die Architektur betrifft, ist es schon so, also ich sage das oft
den Satz, am Anfang steht immer ein strategisches Ziel von Merck.
Das heißt, entweder ein Business Case, wie man heute sagt, dass man ein Produkt
produzieren möchte oder dass man was anders lagern möchte oder dass man forschen möchte.
Also es steht immer ein strategisches Ziel im Vordergrund.
Und dann schauen wir, wie können wir in der Architektur dieses Ziel bestmöglich unterstützen.
Das ist eigentlich immer das Vorgehen. Das heißt, wir sind zunächst mal sehr
funktional getriggert, würde ich mal sagen, um zu schauen, wie können wir diesen
Wunsch, den unser Business-Sektor hat, die ja keine Architekten sind,
bestmöglichst erfüllen, was die Architektur betrifft.
Und wir haben verschiedene Gebäudetypen, also von der Fabrik bis hin zu sehr
repräsentativen Gebäuden, die haben eben verschiedene strategische Ziele.
So eine Fabrik ist was Hochfunktionales, da ist Effizienz, Struktur,
diese Dinge spielen da eine wichtige Rolle, da werden wahrscheinlich auch weniger Kunden empfangen.
Wir haben aber andere Gebäude, die eben zum Beispiel Forschung,
wo wir sagen, wie können wir denn attraktiv sein für die sehr guten Forscher
auf der Welt, dass die zu uns nach Darmstadt kommen möchten.
Die können sich ja oft dann aussuchen, wo sie hingehen und müssen praktisch
ein hochattraktives Arbeitsumfeld schaffen, damit wir diese Leute hierher holen können.
Auch selbst bis in die Verwaltung, wo Innovation ein wichtiges Thema ist,
Digitalisierung und so weiter, haben wir auch festgestellt, wenn wir qualitativ
hochwertige, ich nenne es jetzt mal, Architekturprodukte anbieten,
dass dann eben diese Ziele besser erreicht werden können.
Das heißt, auch die Ästhetik unterstützt letzten Endes immer eine strategische
Vorgabe, so will ich vielleicht mal sagen.
Vielleicht noch zum Abschluss, ich habe ja in Stuttgart studiert,
da ist es ja ein festgeschriebenes Gesetz, die Form folgt der Funktion oder Form follows Function.
Das heißt, dass eigentlich eine Funktion im Vordergrund steht in der Architektur,
die dann eben durch die Form optimal ermöglicht wird. Und das Ganze mündet dann
hoffentlich auch noch in sehr guter Ästhetik.
Ja, so bin ich auch praktisch von meiner Ausbildung her schon genormt und so
passe ich eigentlich auch ganz gut rein in so einen hochfunktionalen Bereich
wie eben einen Industriestandort.
Bei Merck beginnt Architekturqualität also beim strategischen Ziel eines Gebäudes.
Doch bei einem Campus wie diesem stellt sich sofort die nächste Frage.
Wie wird aus Qualität auch Nachhaltigkeit?
Denn Gebäude, Freiräume, Energieversorgung, Betrieb und CO2-Bilanz hängen hier eng zusammen.
Ich wollte von Baldur Steimle deshalb wissen, wie Nachhaltigkeit im Masterplan verankert ist.
Es ist ein extrem wichtiges Thema in den letzten Jahren, natürlich immer gewichtiger geworden.
Ja, die Nachhaltigkeit hat natürlich viele Gesichter, aber ich sage mal,
für so eine Aufgabe von einem Gewerbestandort, neben dem CO2 dazu sage ich gleich
was, aber ist, wenn man sieht auf einem Wärmebild, wie,
unsere versiegelten Flächen sich auswirken im Sinne von Stadtklima,
dann merkt man sehr schnell, dass man da was verbessern kann.
Und wir haben jetzt auch für den großen Teil unseres Geländes praktisch festgelegt,
dass wir sagen, lieber verdichtet bauen, das heißt.
Lieber ein bisschen mehr Höhe, dafür aber in der Grundfläche verringerte Gebäude,
sodass wir Grünflächen haben und wo wir Bäume, Verschattung und solche Dinge
umsetzen können, auch Wasserflächen, die eben dazu beitragen,
so ein Mikroklima deutlich zu verbessern.
Das haben wir im Masterplan drin stehen. Wir haben auch Dinge wie Dachbegrünung,
die zu gleichen Teilen dazu beitragen, was auch das Wassermanagement betrifft,
dass man Regenwasserereignisse besser abholen kann, indem man eben auf Dächern Wasser speichern kann.
Und das wird dann sukzessive abgegeben, anstatt dass eine Überschwemmung kommt.
Man kann das gesammelte Wasser in Trockenzeiten nutzen für die Bewässerung der
Grünanlagen und so weiter. Also es sind viele Themen.
Aber gerade bei der CO2-Emission, da gucken wir sehr genau mittlerweile drauf.
Also am Anfang wussten wir gar nicht, was haben wir eigentlich für eine Situation,
wie viel davon produzieren wir wo auf der Welt.
Das heißt, man muss erstmal sehr analytisch vorgehen und schauen,
wie groß ist unser Problem.
Und dann haben wir gesagt, wie können wir jetzt das ändern.
Und natürlich ist der erste Gedanke, dass wir gesagt haben, wir müssten eigentlich
von den fossilen Brennstoffen wegkommen, also Gas und Öl und hin zu den Regenerativen.
Und was gar nicht so einfach ist, weil oft Produktionsprozesse eben hohe Temperaturen
brauchen. Und da sind natürlich die verbrennenden Energien.
Deutlich günstiger als eben Niedertemperatursysteme, wie zum Beispiel Wärmepumpensysteme.
Und wir haben dann gesagt, vielleicht ist es gar nicht sinnvoll zu sagen,
liebes Projekt auf der Welt, wo auch immer du bist, du darfst kein Öl mehr nehmen
oder Gas, weil es teilweise eben noch nicht die Technologie gibt,
um gewisse Produktionsprozesse so zu ersetzen praktisch.
Und deswegen haben wir gesagt, wir müssen eigentlich andersrum denken und sagen,
Im besten Fall kannst du Net Zero, also keine Emissionen, erreichen, solltest du erreichen.
Wenn du es denn nicht schaffst, trotz aller Bemühungen, dann sag uns bitte,
wie viele Emissionen, also wie viele Tonnen CO2 im Jahr du noch praktisch produzierst.
Und wir haben dann hier bei Merck einen CO2-Schattenpreis von 100 Euro die Tonne pro Jahr.
Und also multipliziere bitte diese Zahl mit diesen 100 Euro.
Und dann kommst du auf irgendeinen Betrag, den du jährlich im Grunde genommen
an CO2-Kosten bekommst, dass
du für deine Emissionen praktisch die Ausgleichsmaßnahmen tragen kannst.
Und dann muss man sich dann noch fragen, ob dein Business Case stabil genug
ist, diese Kosten mit zu berücksichtigen.
Und wenn man das tut, dann sorgt man dafür, dass die Projektteams sehr genau
hinschauen und sagen, ist es nicht jetzt besser, jetzt wo wir planen und entscheiden
für Technologien und so weiter.
Schon die richtigen Entscheidungen zu treffen, um auf diesen viel teureren Rattenschwanz,
der sich über die nächsten 30 Jahre dann ergibt, zu verzichten.
Man braucht dann eigentlich schon gute Gründe, es nicht zu tun.
Wie gesagt, manchmal ist das gar keine Schuldfrage, sondern der Stand der Technik
noch, gerade bei der Produktion, aber für Forschungsgebäude,
Verwaltungsgebäude ist das überhaupt nicht mehr problematisch.
Das heißt, dort kann man sehr einfach auf Niedertemperatursysteme ausweichen
und auf die fossilen verzichten.
Und wenn man das nicht tut, wie gesagt, dann muss man sich der finanziellen
Konsequenzen bewusst sein, was es Merck kostet, diese Emissionen auf irgendeine
andere Art auszugleichen.
Spannend ist an diesem Punkt vor allem die Langfristigkeit. Ein Gebäude,
das heute geplant wird, muss ja auf Entwicklungen reagieren können,
die noch gar nicht genau absehbar sind.
Andere Energieträger, andere Versorgungssysteme, andere Anforderungen an Wärme, Kälte und Strom.
Also habe ich Baldur Steimle gefragt, wie bereitet man Gebäude technisch darauf vor?
Wie viel Flexibilität muss in der Infrastruktur angelegt sein,
damit ein Gebäude später auf neue Energie- oder Versorgungssysteme reagieren kann?
Ja, also es betrifft vor allem eben unsere Energieinfrastruktur.
Das heißt, keiner weiß, wird Wasserstoff in großen Mengen verfügbar sein,
kommen noch neue Technologien dazu.
Und wir haben hier kilometerweise Leitungen unter unseren Straßen liegen.
Und es ist natürlich nicht möglich, das alles aufzumachen auf einen Schlag und
auszuwechseln, weil man jetzt nun einen anderen Energieträger dadurch schickt.
Die Gebäude untereinander zu vernetzen, die eben selbst Energie produzieren,
vielleicht an schönen Sommertagen zu viel Strom haben, die können das an jemand
anderen abgeben und so weiter.
Also diese Transformation der Energieinfrastruktur im Boden ist ein unheimlich
schweres Thema, ein unheimlich teures Thema auch.
Es ist praktisch die Operation am offenen Herzen, sage ich immer,
bei so einem Standort, die auch sehr viel Geld kostet.
Und wir versuchen dort eben sinnvolle Schritte zu gehen, um zu sagen,
wo können wir denn am schnellsten größere Ergebnisse erzielen?
Was können wir noch zurückstellen, weil man sich sonst verschluckt?
Also ich sage mal, wir dürfen echt nur so viel vom Apfel abbeißen,
wie wir auch schlucken können.
Im Sinne dessen, dass wir Baustellen auf die Standorte bekommen,
langwierige Baustellen und dass das Ganze natürlich auch finanziell vermerkt, verdaubar bleibt.
Und diese Energietransformation, die läuft hier voll, auch die Infrastrukturtransformation am Standort.
Und wir haben angefangen, dort Systematiken zu entwickeln, wo wir sagen,
wie gehen wir hier am besten vor, in welchen Schritten, in welcher Größenordnung
kommen die Schritte und wie lange wird uns das tragen.
Und da müssen wir eben immer auch die Flexibilität mitdenken,
also sagen, was wäre eigentlich, wenn jetzt nochmal ein ganz neuer Energieträger
dazukommt, müssen wir dann wieder alles aufreißen oder können wir das nicht jetzt schon mitdenken.
Auch hier wieder Flexibilität ein ganz wichtiges Thema.
Zukunftsfähigkeit entscheidet sich aber nicht nur im Neubau.
Auf einem gewachsenen Industrie- und Forschungsstandort stellt sich immer auch
die Frage, was passiert mit dem Bestand?
Ich wollte von Baldur Steimle wissen, wie Merck diese Abwägung trifft.
Wann lohnt sich Sanierung oder Umnutzung?
Und wann braucht es tatsächlich eine neue bauliche Struktur?
Also das ist ein ganz, ganz wichtiges Thema. Das ist natürlich im Sinne der
Nachhaltigkeit zunächst mal der größte Hebel, den man hat,
zu sagen, brauchen wir überhaupt einen Neubau oder können wir nicht ein bestehendes
Gebäude, wo CO2-Emissionen schon drin gebunden sind, sozusagen wiederbeleben.
Das finde ich einen wichtigen Gedanken. Wir schauen auf verschiedene Themen.
Wir schauen uns das alte Gebäude an und sagen, ist die bauliche Struktur noch
okay oder fällt da bald das Dach zusammen?
Wir schauen drauf und sagen, die Funktion, die da rein soll,
die ja jetzt vielleicht gar nicht mehr so funktioniert, wie es früher in dem
Gebäude war, sondern vielleicht eine modernere.
Arbeitswelt aufnehmen soll, ist das in diesem Gebäude möglich von seiner Struktur her?
Oder stehen da überall Wände, die wir nicht rausnehmen können, Stützen oder sonst was.
Also wir schauen, wie viele Kompromisse müssen wir machen, wenn wir diese neue
Funktion, wie wir es uns heute wünschen, in dieses alte Gebäude hineingeben sozusagen.
Und wenn wir merken, das ist möglich, ohne dass man wirklich viel aufgeben muss,
dann ist es auch ein Pluspunkt.
Und dann kommt natürlich das Energetische noch dazu, dass wir sagen,
ist eine energetische Transformation möglich?
Sind die Fassaden okay oder müssten wir die auswechseln?
Was ist mit dem Dach? Können wir da ein Gründach drauflegen,
weil das Gewicht bedeutet?
Ist die Statik dafür ausgelegt? Und derlei Dinge. Das sind so die großen Themenbläcke, die wir betrachten.
Und wenn wir merken, dass sich ein Gebäude dafür anbietet, dann werden wir es
auf jeden Fall erhalten.
Wir haben auch hier ein konkretes Beispiel am Standort, was jetzt wirklich mit
einer ganz neuen Natur daherkommt.
Und wenn wir merken, dass ein Gebäude aus einem dieser Gründe wirklich am Ende
der Lebenszeit ist, dann würde man sich dann für den Rückbau entscheiden.
Also wir glauben, dass wir hier mal ganz grob geschätzt im ganzen Standort,
wir haben ja hier über 450 Gebäude, dass ungefähr 20 Prozent dieser Gebäudemasse
seinem natürlichen Ende entgegenstrebt, wo man dann auch eigentlich nicht mehr
gut daran täte, die nochmal wiederzubeleben, sage ich mal.
Und ein großer Teil des Bestandes aber durchaus eher ein Sanierungsthema ist
und eben unsere neuen Gebäude, die sind ja sowieso da außen vor sozusagen.
Wenn ein Gebäude rückgebaut werden muss, stellt sich sofort die nächste Frage.
Was passiert mit den Materialien?
Mich hat interessiert, wie Märkte mit umgehen. Ob Wiederverwendung,
Recycling und Kreislaufdenken bei solchen Rückbauten eine Rolle spielt.
Und wo bei einem älteren Industrie- und Forschungsstandort vielleicht auch Grenzen
liegen, weil Materialien belastet sein können.
Oder aus Sicherheitsgründen fachgerecht entsorgt werden müssen.
Wir sind ein Industriestandort und das schon seit langer Zeit.
Und wir müssen da sehr vorsichtig sein, was zum Beispiel Aushub.
Bodenaushub betrifft, aber auch Gebäudemasse sozusagen, ob diese Dinge chemisch
in irgendeiner Form belastet sind.
Und das wird bei uns, und das muss auch per Gesetz, sehr genau geprüft.
In den meisten Fällen entscheidet man sich meistens sicherheitshalber,
obwohl eigentlich die Problematik nicht groß ist, dafür die Dinge dann nicht
in die zirkulären Systeme zurückzugeben.
Wir machen aber durch zum Beispiel Oberboden, gerade bei neuen Baustellen,
Oberboden, der ja sehr wertvoll ist, den lagern wir hier ein.
Auch der wird chemisch untersucht, dann lagern wir den hier ein,
bauen den wieder bei uns ein, sodass wir auch kurze Transportwege haben,
weil das meistens sehr große Massen sind.
Aber dass wir jetzt zum Beispiel Altbeton oder andere Elemente von bestehenden
Gebäuden zurückführen können, so weit können wir nicht gehen.
Einfach in der Natur eines Industriestandortes, da liegt es ein bisschen begründet.
Wenn wir neu bauen, sieht das anders aus. Also bei unseren Neubauten ist der
Gedanke der Kreislaufwirtschaften wichtiger.
Oft zertifizieren wir unsere Gebäude auch nach den Green Building Systemen, weil dort eben
die Materialauswahl ein großes wichtiges Thema ist, sodass wir verstehen,
was bauen wir hier ein, wie groß ist der CO2-Footprint, unsere eingesetzten
Materialien, und wie gut können wir das eben wieder in die Recycling-Systeme zurückführen.
Also bei unseren neuen Gebäuden ist das selbstverständlich ein großes Thema,
und bei den alten, was immer geht, aber es ist eher wenig.
Zum Schluss wollte ich von Baldur Steimle wissen, wie er den Standort in Darmstadt
aus seiner internationalen Erfahrung einordnet.
Ist das, was Merk hier macht, also die Verbindung aus Masterplan,
Architekturqualität, Öffnung zur
Stadt, Nachhaltigkeit und langfristiger Transformation etwas Besonderes?
Oder ist es genau der Weg, den große Industrie- und Forschungsstandorte heute
grundsätzlich gehen müssten?
Naja, also ich bin gut vernetzt in der Branche mit Kolleginnen und Kollegen,
die ähnliche Aufgaben haben wie ich bei anderen großen Firmen, so würde ich mal sagen.
Und ich sehe schon Unterschiede. Es gibt nicht überall praktisch das Pendant zu meiner Rolle.
Ich will jetzt hier auch keine Namen nennen, aber es gibt durchaus Firmen,
wo ich mich eher frage, wie kommen die aus ohne jemanden, der sich um diese
Dinge kümmert. Es gibt aber auch Firmen, die da schon sehr, sehr lange,
sehr gute Arbeit machen.
Ich würde sagen, im Vergleich liegen wir bei Merck gut, sehr gut vielleicht
auch. Aber es gibt immer was zu lernen von anderen, die es auch wirklich gut können.
Ich glaube, dass wir mit diesem Masterplan uns wirklich einen großen Schritt gemacht haben.
Weil wir einfach viele Dinge, die wir anfangs nicht wussten,
wenn ein Projekt kam, wohin setzen wir das, warum setzen wir es dahin,
wie rumdrehen wir das und so weiter.
Weil diese Dinge alle schon geklärt sind von vorne herein.
Und man sich dann auf die eigentlich Aufgabe konzentrieren kann und keinen großen Fehler mehr macht.
Und das ist einfach ein wertvoller Beitrag, eine wertvolle Grundlage eigentlich
für alles, was wir hier so an Projekten tun.
Und ich kann eigentlich, ich würde jeder Firma, die eben mit Gebäuden dann auch
letzten Endes viel zu tun haben, raten, dass sich jemand um diese Dinge kümmert.
Ich glaube, dass es einen großen
Mehrwert produziert, wo man einen Verlust hat, wenn man es nicht tut.
Was ich aus diesem Gespräch mitnehme, ist das Bild eines Standorts, der in Bewegung bleibt.
Merck in Darmstadt wirkt dabei fast wie ein räumliches Langzeitprojekt.
Ein Campus, der gewachsen ist, Schichten angesetzt hat, sich verdichtet,
öffnet, umbaut, weiterdenkt.
Interessant ist für mich vor allem diese Gleichzeitigkeit. Forschung braucht geschützte Räume.
Produktion braucht klare Abläufe. Mitarbeitende brauchen gute Arbeitsorte.
Die Stadt braucht verständliche Übergänge. Und ein Unternehmen,
das sich langfristig entwickeln will, braucht eine räumliche Idee,
die mehr kann als einzelne Bauaufgaben verwalten.
Baldur Steimle hat in dieser Folge den großen Maßstab beschrieben.
Den Masterplan, die Öffnung zur Stadt, den Umgang mit Bestand,
Energie und Nachhaltigkeit.
Vieles davon klingt nach Strategie und langfristigen Setzungen.
Und da setzt auch gleich dann die zweite Folge dieser Miniserie an,
nämlich bei der Frage, wie solche Leitplanken im Alltag eines Forschungsgebäudes ankommen.
Wie wird aus einer Idee ein Grundriss? Wo zeigt sich, ob Begegnung wirklich
stattfindet, ob Arbeitswelten funktionieren, ob Labore und Büroflächen zusammenspielen,
und ob Nachhaltigkeit im Betrieb trägt?
In der nächsten Episode betrete ich mit Dr. Bernd Maier das Translational Science
Center, ein neues Forschungsgebäude für rund 500 Mitarbeitende auf dem Merck Campus.
Dort wird aus dem Masterplan ein Gebäude.
Das war der erste Teil meiner Architektourist-Miniserie über Räume für Forschung bei Merck in Darmstadt.
Mehr über meinen Gesprächspartner Baldur Steimle, über den Merck Campus,
den Masterplan, das Innovation Center am Emanuel-Merck-Platz und die Themen
dieser Episode findest Du wie immer in den Shownotes.
In der nächsten Folge geht es dann hinein in ein konkretes Forschungsgebäude.
Darüber spreche ich dann mit Dr. Bernd Maier, dem technischen Projektleiter des Neubaus.
Wenn Dir die Folge gefallen hat, dann erzähl gern anderen davon.
Hinterlass eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts und abonnier Architektourist,
damit Du keine neue Episode verpasst.
Ich bin Alexandra Busch und danke Dir fürs Zuhören. Bis zur nächsten Folge von Architektourist.
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